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Wissenschaftliche Grundlagen der Chiropraktik Fehlstellungen und Blockaden an der Wirbelsäule können nicht nur zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen, sondern vielmehr zu einer Beeinträchtigung des gesamten Systems. Sowohl die Statik des Körpers als auch das Nervensystem können durch Wirbelfehlstellungen beeinträchtigt werden. Die zentrale Aufgabe der modernen Chiropraktik besteht darin, die ursächlichen Störungen zu beheben, die zu Fehlstellungen, Fehlstatik und Fehlbelastung geführt haben.
Die Chiropraktik betrachtet den Körpers als Ganzes. Das bedeutet, dass eine Störung in diesem System Auswirkungen auf andere Teile dieses Systems hat. Ein Beispiel: Wenn es in der Statik eines Hauses Spannungen gibt, die Risse in den Wänden verursachen, dann nützt es nichts, diese immer wieder zuzuspachteln solange das Fundament instabil ist. Man muss also erst das Fundament stabilisieren, um Stabilität in das ganze Gebäude zu bekommen. Ebenso, und noch komplexer, verhält es sich mit dem Körper. Der Körper ist komplexer, weil dieser gleichzeitig auch Bewegungen koordiniert. Dies geschieht im Nervensystem. Jede Muskelspannung, jede Gelenkstellung, alle Bewegungsabläufe sind im Großrechner (Gehirn) gespeichert. Glücklicherweise ist unser Körper extrem lernfähig und kann, sobald er von Blockaden befreit ist, Schritt für Schritt lernen, seine Bewegungs- und Haltungsmuster neu zu koordinieren. Symptome verschwinden nicht weil sie unterdrückt wurden, sondern weil der Körper selbst in der Lage ist, sich zu reorganisieren. Genau aus diesem Grund ist die Chiropraktik eine ganzheitliche Medizin, denn die Chiropraktik unterstützt die Selbstheilungskräfte und die Intelligenz des Körpers, statt Symptome zu unterdrücken.
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